Referenz von R. Schulze, Prokurist, Sal. Oppenheim jr. & Cie, Köln

Personal-Training brauche ICH nicht - oder???
Irgendwie ging es nicht mehr so richtig voran: Hüft-Schmerzen beim Karate-, Leistungsstagnation beim Krafttraining und aufgrund der Arbeit viel zu unregelmäßig und selten Zeit, um effektiv zu trainieren. Dafür hatten sich aber eher abträgliche Gewohnheiten, wie sitzende Bildschirmtätigkeit, unregelmäßiges Essen und Kaffee ad libitum irgendwie in den Tagesablauf eingeschlichen. Abhilfe mußte her, zumal jetzt auch wieder die wärmeren Tage vor der Tür standen, was einerseits schön ist, da auch im Beruf luftigere Kleidung möglich ist, andererseits nun auch wieder viel zu dünne Oberärmchen aus viel zu weit geschnittenen kurzärmeligen Businesshemden herausragen werden.

Diese Ausgangslage im Kopf plus dazu eher konträre körperliche Voraussetzungen aufgrund des eher schmalen, auf Energie-Umsatz statt -Ansatz ausgelegten Körperbaues sowie die Fehler aus früherem, langen und harten Langstrecken-Lauftraining, suchte ich nun also jemanden, der es sich zutrauen würde, diese Quadratur des Kreises zu lösen.

Frau Griem traute sich. Sei es aufgrund ihres unbeschwerten Naturells oder grenzenlosen Selbstvertrauens, jedenfalls nahm sie die Herausforderung an, jemanden, der eigentlich eher im Alleingang als Einzelkämpfer trainiert, über zunächst 1 Monat zu begleiten. Dabei schaffte sie es zum einen durch ihre offene, fröhliche Art aber vor allem durch ihr Fachwissen gepaart mit viel Kreativität nicht nur sämtliche Vorbehalte meinerseits abzubauen, sondern mittels genauer Problemanalyse die Schwerpunkte so zu setzen, dass in der Kürze der Zeit schon erste kleinere Erfolge spürbar wurden: So konnte ich seit langer Zeit einen Großteil des Karatetrainings wieder schmerzfrei absolvieren und zum anderen spürte ich durch die Trainingsumstellung im Kraftbereich erstmals seit längerer Zeit, dass die Muskeln wieder auf die Belastung ansprachen. Wichtig war auch, dass sie noch einmal freundlich aber konsequent klarstellen konnte, dass es nur sinnvoll ist, sich realistische Ziele zu setzen, die mit dem Tagesablauf vereinbar sind.

Nur am Rande, aber viel zur Freude am Training beisteuernd war, dass es einfach schön ist, Frau Griem bei der Ausführung der Übungen zuzusehen: so exakt, ästhetisch und dabei eine Leichtigkeit suggerierend, dass es noch einmal ein zusätzlicher Ansporn war, gegen die eigenen Unzulänglichkeiten anzuarbeiten.

Nun verbleibt mir also die Aufgabe, die vielen Anregungen und Hinweise zu verarbeiten und bis zum nächsten 1-Monats-Trainingsblock, den wir wieder bestreiten werden, umzusetzen.